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Was ist ein Chargeback?

Der vermutlich größte Albtraum eines jeden Kreditkartenbesitzers besteht darin, dass er eines Tages auf seiner Kreditkartenrechnung eine oder auch mehrere Positionen bzw. Zahlungen entdeckt, die er nicht getätigt hat. In solch einer Situation muss man sich nämlich die Frage stellen, ob der Kreditkartengesellschaft ein Fehler unterlaufen ist, oder ob es jemandem gelungen ist, Kreditkartenmissbrauch zu betreiben.

Um die Verbraucher bzw. die Kreditkarteninhaber zu schützen, haben die Kreditkartenanbieter die so genannte Chargeback-Funktion eingeführt. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, mit welchem die Karteninhaber einzelne Buchungen stornieren und den jeweiligen Betrag zurückbuchen lassen können. Sollte man also eine Belastung auf seiner Kreditkartenabrechnung entdecken, die nach eigener Ansicht nicht getätigt wurde, so kann man einen Chargeback veranlassen.




Das Verfahren an sich geht sehr schnell vonstatten. Innerhalb weniger Tage wird die Buchung storniert und der Karteninhaber erhält den Betrag wieder gutgeschrieben - sofern er denn schon vom Konto abgebucht wurde. Im Anschluss daran setzt sich die Kreditkartengesellschaft mit dem Zahlungsempfänger in Verbindung und nimmt eine Überprüfung vor, ob die Zahlung legitim war oder nicht. Weil dieses Verfahren einen hohen Aufwand verursacht, fallen nicht ganz unerhebliche Chargeback-Gebühren an. Diese Gebühren werden stets den Zahlungsempfängern in Rechnung gestellt.

Allerdings sollte man den Chargeback nicht als Druckmittel betrachten, wenn man sich im Clinch mit Verkäufern befindet. Denn sobald der Kauf tatsächlich getätigt wurde und ein Rechtsgeschäft zustande kam, müssen Unstimmigkeiten zwischen Käufer und Verkäufer auf dem normalen Rechtsweg geklärt werden. Sollte man sich an dieses Procedere nicht halten und dennoch eine Rückbuchung per Chargeback durchführen lassen, so ist damit zu rechnen, dass der Verkäufer Einspruch erhebt und der Kreditkarteninhaber die Chargeback-Gebühren übernehmen muss. Des Weiteren sollte man darüber Bescheid wissen, dass mehrere unrechtmäßig in Auftrag gegebene Chargebacks dazu führen können, dass die Kreditkartengesellschaft an einer weiteren Zusammenarbeit nicht mehr interessiert ist und dem Karteninhaber kündigt.



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