Bakterienschleuder: Deutsche halten Banknoten für unhygienisch

Bloged in Allgemein von admin Mittwoch Mai 29, 2013

Über die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) sind der Auffassung, dass kein Alltagsgegenstand so unhygienisch ist wie Bargeld. Den Kontakt mit Banknoten und Münzen scheuen die Bundesbürger sogar mehr als mit Rolltreppenhandläufen und Büchereibücher. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, für die MasterCard 1.000 Teilnehmer in 15 Ländern befragt hat. Im Europäischen Durchschnitt halten 57 Prozent der Befragten ihr Bargeld für sehr schmutzig.

Tatsächlich befinden sich auf europäischen Banknoten durchschnittlich über 26.000 Bakterien. Dies haben unabhängige Untersuchungen von Wissenschaftlern der Oxford University ergeben. Beim deutschen Bargeld wurden im Schnitt zwar nur 11.000 Bakterien gefunden, einige davon sind allerdings potentiell schädlich. So wurden krankheitsauslösende Keime der Gattungen Klebsiella und Enterobacter gefunden. In Deutschland ist die Zahl der Keime im Gegensatz zu den anderen europäischen Ländern eher harmlos. Auf den Schweizer Banknoten tummeln sich im Durchschnitt nicht weniger als 32.400 Bakterien. Bei den Norwegern sind es sogar ganze 40.266. Erstaunlich ist auch, dass sich selbst auf einer vermeintlich druckfrischen Banknote 2.400 Bakterien befinden.

Somit wird die Kartenzahlung von vielen Europäern nicht nur deshalb bevorzugt, weil sie einfacher und unkomplizierter ist. Die Mehrheit findet Kreditkarte & Co. nämlich auch deutlich hygienischer als Bargeld. Unabhängig vom praktischen Format der kleinen Plastikkarten sind sie auch verlässliche Begleiter auf Reisen und im Alltag. Ob MasterCard oder VISA – kostenlose Kreditkarten finden interessierte Leser im aktuellen Kreditkartenvergleich – hier.



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